Die gelebte Fehlerkultur ist entscheidend für Ihren Erfolg

Fehlerkultur 2012 etc.

Wer sich im Qualitätsmanagement auskennt, kennt viele Reports, Verfahren und ähnliche Dinge die für eine erstklassige Qualität in Produktion oder Dienstleistung unerlässlich sind.

Meines Erachtens ist es jedoch neben den etablierten Verfahren von entscheidender Bedeutung in welcher Form in einer Behörde oder einem Unternehmen die jeweilige Fehlerkultur gelebt wird. Denn Papier ist geduldig. Wenn Mitarbeiter/innen Angst haben Fehler offen zuzugeben oder jede/r der bei der Aufdeckung von Fehlern disziplinarisch mit Verfolgung rechnen muß, gibt es in vielen Fällen Handlungsbedarf.

Mitarbeiter/innen, die Fehler wiederholt begehen sind entweder in die jeweilige Aufgabe nicht korrekt eingewiesen worden oder haben grundsätzliche Probleme. Nichts desto trotz sind Fehler immer für Optimierungen hilfreich. Six Sigma und bessere Quoten kann man mit oder ohne EDV gut erreichen, wenn sich alle Beteiligten darauf verständigen, daß im Fehlerfall konsequent analysiert und entsprechende Schritte im Sinne des gesamten Verantwortungsbereichs unternommen werden.

Wichtig ist hierbei die gelebte Fehlerkultur der jeweiligen Führung und klare Verantwortungsübernahme aller Beteiligten. Wenn die Leitung den Mitarbeiter/innen mit Sanktionen oder sogar Kündigung droht kann sich eine sinnvolle Fehlerkultur nicht etablieren. Hierfür ist ein vertrauensvoller Umgang aller Beteiligten im Sinne der internen und externen Kunden unabdingbar.

Ihr
Uli Beck

 

gedacht in Jahrzehnten
Erstveröffentlichung im September 2012